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Montag, 18. Februar 2019

Ischgl Tagebuch von Maurice (und Rudi)

Tag 1
Abfahrt in Prüm / Anreise nach Ischgl (Austria)

7.32:36 Uhr,alle sind bereit zur Abfahrt, der Einzige der fehlt ist David. Doch kein Problem für Rudi, er telefoniert kurz und David wird in kürzester Zeit gebracht. Als David aus dem Auto steigt war uns allen klar wo David wohl gewesen war, am Felsenfest in Fleringen.

Die Reise konnte starten. Dann nach unzähligen Stunden und kleineren Staus waren wir endlich angekommen. Unser Hotel war echt Super. Wir haben uns dann die Räder geschnappt und haben schon mal das Dorf sowie den Trail Park erkundet.

Tag 2   
Downhill

9.33:23 Uhr wir sind bereit, Kette geschmiert, Reifendruck geprüft, Powerbar eingepackt. Es kann los gehen. Wir alle warten gespannt auf unseren Guide (9.37:55 Uhr) Heinz, der mit schwerem Geschütz ( Downhillbike) vorfährt.  Kurze Anweisung und es geht zum Lift. Lift? Ja Lift, wir sind im Urlaub, also sparen wir uns heute den Uphill und legen die volle Konzentration auf den Downhill. Wir fahren sofort mal auf die höchste Bergstation 2950 m und oben angekommen geht es wir direkt eine steile Rampe auf 3000 m hoch, was den meisten aufgrund der dünnen Luft doch größere Schwierigkeiten bereitet.  Es stellen sich die waren Uphillmasters heraus. Nach einem langen ``fast unfahrbaren`` Kuhtrampelweg und einem sehr kurzen Uphill, haben wir eine Pause unternommen. Dort wurde unsere Sarah beim Pipimachen von „Bibern“ belästigt ( der gemeine Hochgebirgsbiber ist in Ischgl nicht selten anzutreffen ).
Nach Stundenlangen und genussvollen Downhills sind wir hungrig und müde im Hotel angekommen. Die ersten Blessuren werden verarztet. Aber es war ein richtig geiler Tag gewesen!

 

Tag 3  
Mein schöner Helm

Heute sind Desi, Marco und David Benz dazukommen. Sie hatten eine Autopanne und mussten deshalb unterwegs eine Übernachtung in der Nähe von Karlsruhe einlegen. Wir fuhren heute in 2 Gruppen los. Wir beschlossen zuerst ein bisschen Downhill zu fahren und anschließt noch „etwas“ Höhentraining zu machen. Unser Guide führte uns zur Dias Hütte. Als wir nach gefühlten Stunden dort ankamen waren wir mehr als froh und erschöpft zugleich. Nach einer langen Pause ging es über einen schönen Downhill zurück zum Hotel.

Die Berge können schon gut in die Beine beißen. Als wir zu Hause ankommen, fährt die Hüttenwirtin mir mit dem Auto über den Helm ( aber zu Glück war der Kopf nicht drin ).

 

Tag 4  
Hüttenübernachtung

Geplant war heute der Aufbruch zu einer Bergtour mit Hüttenübernachtung. Aber das Wetter war durchwachsen. Deshalb fuhren nicht alle mit in Richtung Heilbronner Hütte. Diese liegt im Verwall auf ca. 2500 m.  Nach einer Regenpause auf einer Alm, mit frischer Kuhmilch und Hüttenkäse, erreichten wir die Hütte nach unzähligen Höhenmetern.

Da nicht alle dem Wetter trauten, machte sich die halbe Gruppe auf den Heimweg über St. Anton (ganz schön lange Tour). Wir beschlossen auf der Hütte zu Übernachten und vorher noch einen Gipfel zu besteigen. Der Hüttenabend wurde mit einem spannenden `` Mensch Ärger dich `` beschlossen, und dann ging es ab ins Bettenlager. Zum Glück hat keiner geschnarcht.

Tag 5  
Ein einsamer Tag in den Bergen

Es hatte die ganze Nacht geregnet, aber am Morgen war das Wetter nicht schlecht. Deshalb beschlossen wir durch das Silbertal nach Vorarlberg ins Rätikon und von dort Richtung Silvretta Hochalpenstrasse in Hotel zu fahren. Nach einem ruppigen Trail erreichten wir das wunderschöne Silbertal. An herrlichen Hochgebirgsseen vorbei ging es über Trails und Waldwege bis ins Tal nach Vorarlberg. Ab dort fuhren wir über Radweg ständig berghoch und fanden am Talausgang eine einsame Hochgebirgsstrasse. Diese führte noch mal über 1000 Höhenmeter im strömenden Regen hoch bis zum Staussee. Und dann aber schnell ab ins Tal und unter die warme Dusche. Die anderen Kollegen hatten heute einen Schwimmbadtag eingelegt. Auch nicht schlecht, aber nur die Harten kommen in den Garten.

Tag 6  
Besuch in der Schweiz

Die Beine waren ehe noch müde vom Vortag und so wurde beschlossen einen Downhilltag in Richtung Samnaun Schweiz einzulegen.  In Samnau habe ich einen neuen Helm und eine Designer-Skihose zum Schnäppchenpreis erworben. Auch Shoppen will gelernt sein!! Mit einer  riesigen 160 Mann-Gondel ging es wieder bergauf und dann weiter zur nächsten Gondel auf knapp 3000 m. Da es regnete, wurde es jetzt richtig kalt und aber wir mussten noch fast 2000 Höhenmeter runter fahren. Mit eisigen Fingern aber ohne Sturz erreichten wir unser Hotel und nach einigen Portionen Nudeln war die Kälte schon wieder vergessen. Das war wohl der Tag mit dem schlechtesten Wetter.

Tag 7 
Ischgl Ironbike und Heimreise

Für den letzten Tag waren einige von uns zum Ischgl Ironbike angemeldet. Leider war der Start erst ab 16 Jahre möglich ( denen hätte ich es gezeigt ). Es waren viele Starter aus der Weltspitze vertreten, unter anderem auch der frischgebackene Weltmeister.

Unsere Jungs und Mädels fuhren super mit und belegten auch noch gute Platzierungen.
Am frühen Abend ging es dann Richtung Heimat.

Auf Wiedersehen Berge.


Maurice (und Rudi)

 
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