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Freitag, 26. April 2019

Mengen Verein ass mir wischtich; nächst´ Wochenenn senn esch dobäi

Bei RSC-Vereinsmeisterschaften am Fr./Sa., 27./28. Aug. 2010, steht für Alle der Spaß am Rennradsport im Vordergrund

Zweiter Vorsitzender Alfred Diederichs im Interview mit HP Thiel für die RSC-Homepage:

Am kom. Fr./Sa., 27./28. Aug. 2010, richten wir unsere alljährlichen Vereinsmeisterschaften im Rennradfahren aus. Wir vom Vorstand wünschen, dass möglichst alle Vereinsmitglieder mitfahren würden.

Fahren denn nicht alle mit?

Wir können mit großer Zufriedenheit feststellen, dass die Anzahl der Vereinsmitglieder stetig wächst. So gesehen könnte man davon ausgehen, dass unsere radsportlichen Angebote ankommen. In den letzten beiden Jahren haben wir eine sehr gute Jugendarbeit zu verzeichnen. Im Amateurbereich hat sich wieder das eine oder andere Talent gezeigt, und im MTB-Bereich sind wir bei diversen Rennen im regionalen und überregionalen Bereich mit teilweise gutem Erfolg vertreten. Die Seniorenabteilung hat sich ebenfalls sehr gut entwickelt und dürfte weiteren Zulauf erfahren. Aus dieser Gruppe wurde sogar ein 3. Platz beim Gerolsteiner Radfestival und eine erfolgreiche Rennteilnahme bei einem 140 km-Rennen in Berlin verzeichnet. Dann haben wir da noch die erfolgreichen Radtouristiker, die inzwischen Marathonstrecken absolvieren. Zum Abschluss der Saison müssen wir feststellen, dass noch nicht mal 20 Vereinsmitglieder an den Vereinsmeisterschaften teilnehmen. Das lohnt irgendwann den Einsatz nicht mehr.

Worin siehst Du Gründe für diese Entwicklung?

Sicherlich haben viele den falschen Eindruck , hier ginge es für Alle um den „Kampf um die Uhr“. Das sehen wir im Vorstand nicht so. Hier sollte das „Miteinander beim Radfahren“ im Vordergrund stehen. Selbstverständlich sollten die sportlich ambitionierten Rennradfahrer den Vereinsmeister und die Vereinsmeisterin in den Altersgruppen Jugend (bis 15 Jahre), Master-Klasse (bis 49 Jahre) und der Grand-Masters-Klasse (ab 50 Jahre) ausfahren. Hier sollte um Sekunden und Punkte für den Vereinsmeister gekämpft werden. Aber dies betrifft ja nur wenige.
Die Wettbewerbe richten sich auch an Ersteinsteiger, regelmäßige Teilnehmer der Radtrainings, Touristiker und Senioren. Auch Gäste können außerhalb einer Wertung gerne mitfahren. Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass alle Vereinsmitglieder einmal im Jahr zusammen kommen, um einfach nur dabei zu sein. Schön wäre es, wenn sie ihre Partner / Familien mitbringen, um am Streckenrand anzufeuern und nach den Wettbewerben bei Freigetränken noch einige Zeit die Kameradschaft zu pflegen.

Könnte der sportliche Vergleich mit der Uhr einer Teilnahme entgegen stehen?

Wenn die Uhr stört, kann man diese gerne weglassen. Kein Problem. Die Mitglieder sollten sich nur angesprochen fühlen mitzumachen. Dabeisein ist alles. Nochmal, uns geht es um die Kameradschaft. Der sportliche Wettbewerb betrifft sicherlich nur eine handvoll besonders sportlicher Rennradfahrer. Aber schaut´ Euch den Verlauf der letzten beiden Jahre an, was da in den einzelnen Sparten an Aktivitäten stattgefunden hat. Ich erinnere nur an „Rund um Köln“. Wir vom Vorstand würden gerne sehen, wenn die Alle, die auch sonst immer unseren Radsportverein bei den zahllosen Veranstaltungen und Touren begleitet und repräsentiert haben, auch beim Vereinshighlight mitmachen würden.

Sind die Disziplinen zu schwer?

Das Bergzeitfahren freitags in Mürlenbach über rund 4 km ist sicherlich nicht einfach. Hier haben wir überlegt, ob wir das nicht ganz streichen sollten. Letztlich wollen wir diese Strecke als Klassiker in unserem Vereinsleben bewahren. Aber das 9 km-Einzelzeitfahren samstags auf dem Schwarzen Mann ist eine flache, letztlich abfallende Rollerstrecke, da kann doch jedes Mitglied mitfahren. Beim Rundstreckenrennen (20 Runden) in Gondelsheim fährt Hermann Hoff beispielsweise als Touristiker grundsätzlich immer mit. Das macht er dem Verein zuliebe, und hier könnten viele andere auch mitrollen. Wenn dann die Partner oder sonstigen Begleiter noch dabei wären, würde dies sicherlich zu einem Event im Vereinsjahr. Und das sollte der Saisonabschluss mit den Vereinsmeisterschaften eigentlich auch sein.

Gibt es neue Abläufe bei den diesjährigen Meisterschaften?

Um alle Vereinsmitglieder anzuregen für den Verein in die Pedale zu treten haben wir die neuen Gruppeneinteilungen gewählt. Wer einfach nur teilnehmen möchte, ohne eine Chance auf einen Podiumsplatz zu haben, kann auf eine Zeitnahme verzichten. Oder er lässt sich die Zeit beim Wettkampfrichter im Zielbereich ansagen. Letztlich werden wir nur noch die Zeiten der Podiumsplatzierten ansagen. Niemand muss Sorge haben, dass seine Zeiten später im Internet veröffentlicht werden. Dies haben wir in den Vorjahren noch gemacht, das werden wir ab 2010 nicht mehr machen. Dann wollen wir nach dem Sport unmittelbar im Zielbereich mit Freibier und alkoholfreien Getränken mit den Begleitern und Besuchern beisammen sein. Die Siegerehrung findet nach dem Rundstreckenfahren in Gondelsheim gleich nach dem Zieleinlauf statt.

Wo kann man sich über die Startorte, Zeiten und Streckenverhältnisse informieren?

Auf unserer Homepage haben wir unter RSC-Racing \ Vereinsmeisterschaft alle Infos bereitgestellt. Wer darüber hinaus noch Fragen hat, stehe ich unter T. 06551 4560 zur Verfügung.

Was würdest Du Dir für die Vereinsmeisterschaften wünschen?

Nun, es wäre einfach toll, wenn alle 190 Vereinsmitglieder mitfahren würden oder zumindest zu Besuch dazu kommen würden. Alle sind gerne gesehen und werden auch gebraucht. Ein Verein lebt nunmal von und mit den Mitgliedern. Darüber hinaus wünsche ich einen sturzfreien und fairen Verlauf. Ich erwarte ganz einfach, dass die besten Racer den Vereinsmeister ausfahren und ein möglichst großes Teilnehmerfeld dem Ganzen einen würdigen Rahmen bereitet.

21.08.2010 14:53 Alter: 9 Jahre
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