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Dienstag, 23. April 2019

MTB: Der RSC erfolgreich beim Rursee-Marathon

Rennbericht Rurseemarathon 26.06.2016

Wochenlange Regenfälle und schlechte Wettervorhersagen hielten sensationelle 9 RSCler am Sonntag nicht davon ab, an dem Marathon in Einruhr teilzunehmen. Nick Reuland und Lillian Pfluke starteten auf der „Kurzdistanz“ mit 39 km (950hm). Alle anderen Starter, quälten sich 67 km auf dem Halbmarathon (1600hm), bei dem der Shorttrack 1,5 mal gefahren wurde.

Wir erreichten morgens den Rursee und die Sonne strahlte uns unerwartet an. Die schöne Landschaft der Nordeifel sollte uns die nächsten Stunden hautnah begleiten.

Die Streckenverhältnisse waren trotz der letzten verregneten Wochen passabel. Die ersten beiden Anstiege, sowie die folgenden Abfahrten, waren noch sehr schmierig und kraftraubend. Besonders auf der zweiten Runde wurde der, durch tausende Stollenreifen gepflügte Boden, schwer fahrbar gemacht. Hier kam uns die am Vorabend geführte Whats-App Gruppendiskussion über die Reifenwahl zu Gute, nach der die meisten Reifen mit mehr Profil montiert hatten.

Nick siegte beim Shorttrack in seiner Altersklasse U19 (2:02 Stunden)! Lillian siegte ebenfalls in der Senionen Frauenwertung (2:20)!

Auf der Halbmarathon- und Marathondistanz wurden niederländische Meisterschaften ausgetragen. Somit dominierten die Holländer zahlenmäßig das Starterfeld. Es ist immer wieder beeindruckend, wie viel Kraft die Flachländer in den Bergen aufbringen können. Außerdem wurde bei dem Rennen die deutsche Feuerwehrmeisterschaft ausgetragen. Das Starterfeld war dementsprechend stark besetzt.

Ich hatte am Vortag meine Kette gewechselt, diese aber nicht mehr getestet. Somit funktionierte mein 2-fach Antrieb nur unter dauerhaftem springen der Kette, mit dessen nervendem Lärm ich wohl den ein oder anderen Konkurrenten in den Wahnsinn getrieben habe. Das größte Problem für mich war daran, dass ich einiges an Zeit liegen gelassen habe, um die Kette im Anstieg wieder auf die Ritzel zu hieven.

Stefan startete im Lizenzblock. Tim und ich kurz dahinter in ordentlicher Position. Uns gelang es im ersten Anstieg schnell zu den Lizenzfahrern aufzuschließen und wir verloren zu den Top-Fahrern nicht viel Zeit. Die ersten 25 km konnten wir 3 zusammen fahren. Somit konnte ich Stefan auch meine 2. Trinkflasche geben, da er seine auf einem Trail verloren hatte. Auf einer längeren Abfahrt habe ich das Tempo und Risiko etwas erhöht und eine Lücke raus gefahren, die ich auf dem folgenden Anstieg (eine sau steile Skipiste) ausbauen konnte. Anschließen bin ich der ersten Frau (eine holländische Profifahrerin) aufgefahren. Mit ihr bin ich auch auf die 2. Runde gegangen. Im letzten Anstieg kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus, als ich sie fahren lassen musste. Mein Glück war es, dass zum Ziel noch eine Abfahrt vor uns lag, auf der ich zu ihr aufschließen und sie abhängen konnte.

Es reichte für mich für einen guten 12. Gesamtrang (3:16 Stunden) und den 5. Platz in der Männer Hauptklasse.
Tim Reuland wurde 16. Gesamt (3:18) und 6. in der MHK.
Stefan Eichhorn 22. Gesamt (3:20) und 5. in Sen.3
Manuel Krost 48. Gesamt (3:34) und 13. MHK
Werner Reuland 81. Gesamt (3:52) und 25. Sen.2
Thorsten Nosbüsch 86. Gesamt (3:56) und 13. Sen.1 – nachdem er sich nach der ersten Runde verfahren hatte und mit Manuel gleich auf war.
Rudi Igelmund 101. Gesamt (4:01) und 26. Sen.3

Es war ganz besonders mit so vielen Sportlern vom Verein am Start zu stehen und somit die Präsenz des Vereins im MTB Bereich zu zeigen. So eine hohe Rennbeteiligung hat es lange nicht mehr gegeben. Außerdem machten die beiden Siege, sowie die mannschaftlich sehr starken Ergebnisse auf der Halbmarathondistanz großen Eindruck.
Sportliche Grüße

David Igelmund

28.06.2016 07:32 Alter: 3 Jahre
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