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Dienstag, 23. April 2019

Rennbericht von ST. Ingbert (Stefan Eichhorn)

Rennbericht ST. Ingbert Lange hat es gebraucht bis ich den Weg nach St.Ingbert im schönen Saarland gefunden habe.
Leider muss ich sagen. Denn dieser Marathon ist wirklich etwas für Trail - Liebhaber, zu denen ich mich auch zähle.

Am Sonntag 04.09.16 war der Start der Mitteldistanz (44km/1200hm) für 10:30 angesetzt. Verwöhnt vom guten Wetter der letzten Wochen war die Wetterprognose für gerade diesen Tag ein Schock.
Es sollte regnen. Auf der Hinfahrt durch strömenden Regen sank die Hoffnung dass sich die Wettervorhersage irren würde. Kurz vor dem Start versicherte uns allerdings der Streckensprecher dass es um 10 Uhr aufhören würde zu regnen und die Strecke das ohnehin gut vertragen könne. Was er nicht erwähnte war das es um 11 Uhr einfach wieder anfangen würde zu regnen.
Start und Ziel war das Betzental Stadion, was eine schöne Kulisse und den entsprechenden Raum für eine solche Veranstaltung gab. Startaufstellung auf dem Fußballplatz und von da aus in den Wald in den Startloop. Der brachte uns zurück in den Bikepark oberhalb vom Stadion.
Von da aus führte die Strecke durch das Festzelt und entließ uns wieder auf den restlichen Teil der Strecke. Nach ca. 45 Minuten Fahrzeit erreicht man dann den höchsten Punkt der Strecke. Danach gab es ein paar flachere Passagen die einen hohen Trail Anteil hatten und mit ein paar schwierigen Downhill - Passagen durchsetzt waren.
Asphalt Übergangs - Stück gab es wenige wobei ich erstaunt war das diese Straßen tatsächlich für den normalen Straßenverkehr gesperrt waren!
Lob an den Veranstalter! Überall auf der Strecke verteilt viele Zuschauer die die Fahrer ordentlich anfeuerten. Zum Ende hin gab es dann nochmal einen steilen Asphalt Anstieg für den man noch einige Körner brauchte.
Weiterhin über Trails wurde dann der restliche Teil erledigt und brachte dann die zweite Durchfahrt des Bikeparks und natürlich des Festzeltes zum Ziel.

Für mich als Wiedereinstieg nach kurzer Rennpause eine super Veranstaltung. Einzig das Wetter stimmt nicht ganz. Den Anschluss zur Spitzengruppe hatte ich schon frühzeitig verloren und so fuhr ich weite Strecken alleine. So konnte ich mich darauf konzentrieren meine Leistungsfähigkeit zu testen.
So weit so gut. Als Platzierung ist ein (undankbarer) vierter in der Altersklasse und 28 Gesamt. Nächstes Mal wird es besser ;-).

09.09.2016 07:49 Alter: 3 Jahre
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