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Donnerstag, 18. Juli 2019

Fröhlinger als Motor des Massensprints im verregneten Barcelona

Hauptfeld der 6. Etappe von Gérone nach Barcelona wird von leistungsstarkem Johannes Fröhlinger auf Tempo gebracht und kann Ausreißergruppe auf Prachtstraße zum Olympiastadion schlucken - Johannes zeigt Biss und Durchsetzungsvermögen

Photo: www.johannes-froehlinger.de

(hp) Die Tour fährt nach Spanien. Eine Flachetappe von 181,5 km lässt einen Massensprint erwarten. Einzelfahrer versuchen die Flucht nach vorne, die Teams im Hauptfeld halten das Tempo hoch, warten aber bis zum Stadtzentrum Barcelona.

Bei Regen, auf rutschigen Straßen fliegen die Profis förmlich durch die Innenstadt. Viele Profis landen auf dem Asphalt. Wie bei den Vortagesrennen ist Johannes vorne mit dabei und ist nicht von den Stürzen betroffen.

Unter dem Beifall von tausenden Besuchern am Wegesrand ziehen die MILRAM-Profis links am Hauptfeld vorbei und halten das Tempo hoch. Ziel ist es die Sprinter zu platzieren. Das wollen alle Sprinterteams. Aber dass das Team MILRAM quasi auf der Zielgeraden "noch eins drauflegt", nämlich Johannes Fröhlinger in geduckter Haltung und voller Energie an die Spitze setzt, hat so keiner erwartet. Johannes hat alles gegeben und das Hauptfeld geschlossen keilförmig hinter ihm. So wurde das Tempo noch erhöht, die Ausreißer geschluckt und die Sprinter konnten den Etappensieg unter sich ausmachen. 

Hier war Johannes nicht mehr aktiv vertreten. Wer aber gesehen hat, wie er den Sprint vorbereitet hat, der hat Radsport pur erlebt. Als RSCler bekommt man da eine richtige Gänsehaut.

08.07.2009 22:00 Alter: 10 Jahre
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